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Fit und schlau durch den Sommer

„Karate ist wie heißes Wasser – wenn man aufhört, es zu erhitzen, wird es kalt.“ Dieses Zitat stammt von Gichin Funakoshi, der als Pionier des Karate in Japan gilt. Und da ist wirklich was dran. „Wenn ich nach nur zehn Tage Urlaub wieder zurück ins Dojo komme, habe ich das Gefühl, dass ich kein Karate mehr kann“, sagt Marc Sigle, der Vorsitzende von Bushido Esslingen e.V.
Auch viele Kinder gewöhnen sich im Sommer eine ungesunde Lebensweise an. Zwar spielen sie mehr im Freien, doch viele Süßigkeiten, Eis und Pommer im Freibad sind oft auch bei Kindern die Ursache von Übergewicht. Schon zwei fest eingeplante Trainingstermine haben hier einen beeindruckenden Effekt – das Kampfkunsttraining macht so viel Spaß, dass Kinder auch zuhause weiteren wollen.
Doch nicht nur unser Körper braucht regelmäßiges Training – Forscher haben herausgefunden, dass unser Intelligenzquotient in einem dreiwöchigen Urlaub um 20 Prozent absackt, wenn wir uns nicht intellektuell in Form halten. Erst nach vier bis sechs Wochen im Alltag erreichen wir wieder unser altes Niveau.
Bushido Esslingen ist während der ganzen Sommerferien geöffnet, damit die Mitglieder körperlich und geistig in Form bleiben. Denn unser Kampfkunsttraining fördert nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch das Gedächtnis, die Reaktionsfähigkeit und das logische Denkvermögen. Kindern, die den Sommer über weitertrainiert haben, fällt der Start ins neue Schuljahr leichter, da sie sich nicht erst wieder aus dem Sommerloch rauskämpfen müssen.
Vereinbaren Sie noch heute den ersten Trainingstermin für sich oder Ihre Kinder unter info@Bushido-Esslingen.de oder unter 0711-352848.

Chuck Norris‘ Philosophie

Die Philosophie der Kampfkünste hat mich schon immer besonders interessiert. Deshalb haben mich auch vor allem die Kampfkünstler besonders beeindruckt und geprägt, die nicht nur gut treten und schlagen konnten. Zum Beispiel Chuck Norris. Der hat schließlich auch schon bis unendlich gezählt – zwei Mal! Nein, Spaß beiseite. Chuck Norris fand ich schon als in den achtziger Jahren cool, als ich noch ein Teenie war. Erstmal vor allem wegen seiner Filme. Er verkörperte die perfekte Mischung zwischen einem Kampfkünstler und einem Westernhelden.

1988 its dann seine erste Autobiografie „The secret of inner strength“ erschienen, die er zusammen mit Joe Hyams geschrieben hat. Darin erzählt er seine Geschichte, von der Kindheit im Mittleren Westen der USA, der Zeit in der Armee, wo er mit Tang Soo Do begonnen hat, seiner Wettkampf-Karriere und den Einstieg beim Film. Auf den letzten Seiten gibt er jungen Wettkämpfern Tipps, die nicht nur in Karate-Wettkämpfen zum Erfolg führen:

  • Sei in bestmöglicher körperlicher Verfassung
  • Stelle dir Erfolge vor deinem inneren Auge vor
  • Glaube daran, dass du gewinnen kannst
  • Kontrolliere deine Atmung
  • Schalte Stressfaktoren aus
  • Learn aus deinen Fehlern
  • Setze dir realistische Ziele
  • Mache deine Hausaufgaben – übe deine Techniken und analysiere die Stärken deiner Gegner
  • Bleibe cool

Außerdem beschreibt Norris seinen „Code of ethics“, seine persönlichen zwölf Gebote – damit beeindruckt er mich mehr, als mit seinem Roundhouse-Kick.

Vielleicht war Chuck Norris’ Buch die Grundlage für unsere werteorientierte Unterrichts-Philosophie bei Bushido Esslingen.

#SenseisWortzumSonntag #HoldirdenKick

Killer-Clowns sind nicht lustig – Sicherheit an Halloween

Grusel-Clowns – als Clowns verkleidete Menschen, die andere mit Baseballschlägern oder Messern erschrecken und manchmal sogar angreifen, sind zurzeit in aller Munde. Der Trend kommt aus Amerika, in Deutschland gab es bisher glücklicherweise nur wenige Fälle. Dennoch hat die Polizei zu diesem Thema bereits Sicherheits-Hinweise herausgegeben. Wie in jeder Gefahrensituation rät die Polizei, dem vermeintlichen Clown aus dem Weg zu gehen und ihn nicht zu provozieren. Wer verfoglt wird oder sich bedroht fühlt, soll in jedem Fall die Polizei rufen, denn auch schon das absichtliche Erschrecken anderer Menschen kann schon strafbar sein.

Doch nicht jeder, der eine Horror-Verkleidung trägt, hat unbedingt Böses im Sinn. Schließlich ist am Montag Halloween, und da ziehen immer mehr Kinder verkleidet durch die Straßen und „fordern „Süßes sonst gibt es Saures“. Wo sie nichts bekommen, spielen Sie den Hausbewohnern einen harmlosen Streich – für Kinder ein großer Spaß. Bei all dem Spaß sollten Kinder und Eltern aber vor allem in diesem Jahr den Sicherheitsaspekt nicht außer Acht lassen“, sagt der Esslinger Kampfkunst- und Selbstverteidigungslehrer Marc Sigle: „Wichtig ist, dass sich auch Kinder und Jugendliche darüber im Klaren sind, wo der Spaß aufhört. Andere zu verletzen und Dinge kaputt zu machen sind genauso tabu, wie Eier an Hauswände zu werfen.“

Aus Sicherheitsgründen sollten die Kinder auch nicht alleine auf Tour und keinesfalls in fremde Häuser gehen. Oft stellt sich auch die Frage, wer denn alles „fremd“ ist: „Fremd ist nicht nur der, den man nicht kennt, sondern jeder, der nicht zu euren engsten Vertrauenspersonen zählt“, sagt Sigle regelmäßig seinen Schülern bei Bushido Esslingen. Auf ihrem Weg sollten die Kinder in gut beleuchteten Gegenden bleiben. Abkürzungen durch Gärten, Wälder oder durch die Weinberge sind tabu. Auch dürfen die Kinder auf keinen Fall zu Fremden ins Auto steigen. 

Kleinere Kinder sollten nur in Begleitung von Erwachsenen oder größeren Kindern losziehen.

Ein weiterer Tipp: Die Kostüme dürfen die Kinder beim Laufen nicht behindern. Reflektierende Streifen auf den Kostümen stellen sicher, dass die Kinder auch von Autofahrern gut gesehen werden. Sigle rät außerdem, den Kindern eine Taschenlampe mit frischen Batterien mitzugeben. Auf ihrer Tour sollten die Kinder Schuhe tragen, in denen sie gut laufen können – auch wenn diese vielleicht nicht so gut zu den Kostümen passen.

Die Erwachsenen bittet Sigle, den Kindern aus hygienischen Gründen nur originalverpackte Süßigkeiten in ihre Sammeltüte zu stecken.

Nach dem Rundgang sollten Eltern die Beute ihrer Kinder kurz in Augenschein nehmen und so sicherstellen, dass die Kinder nur das essen, was ihnen nicht schadet. 

Denjenigen, die als Grusel-Clowns Angst und Schrecken verbreiten wollen, rät Sigle ebenfalls zur Vorsicht: „Wer andere – wenn auch nur zum Schein – angreift, muss damit rechnen, dass die sich auch verteidigen. Und da kann man schnell an den Falschen geraten.“

Die Karate-Schüler von Bushido Esslingen dürfen am Montag, 31.Oktober, verkleidet zum Unterricht kommen. Und Gäste, die die Karateschule in der Kollwitzstraße 8 (gegenüber DICK) besuchen, bekommen auch etwas Süßes.

Wen soll Ihr Kind um Hilfe fragen?

Am Wochenende hat das Volksfest auf dem Cannstatter Wasen begonnen. Für Kinder ist ein Volksfestbesuch immer ein ganz besonderes Erlebnis. Da gibt es so viel zu bestaunen. Doch was, wenn ein Kind wie einst Bolles Jüngster mitten im Gewühl verloren geht? Wen soll ein Kind um Hilfe bitten, wo es doch gelernt hat, nicht mit Fremde zu sprechen oder gar mitzugehen? Der Esslinger Karate- und Selbstverteidigungslehrer Marc Sigle gibt hierzu wertvolle Tipps: Folgende Personengruppen sind statistisch gesehen am häufigsten dazu bereit, Kindern in einer Notsituation zu helfen: Mütter mit Kindern, ältere Frauen, Leute in Uniform (Polizei, Hilfsdienste) und Leute, die an einem der Stände arbeiten. In Esslingen gibt es außerdem die Kelly-Inseln, Geschäfte, die ein Plakat im Schaufenster hängen haben, das sie als Anlaufstelle für Kinder ausweist. In seinen Kursen vermittelt Sigle regelmäßig Regeln für mehr Sicherheit. Vor allem bittet er seine Schüler, die meist im Kindergarten- oder Grundschulalter sind, gut auf ihre Eltern aufzupassen, „damit ihr sie nicht verliert“. Weitere Informationen über Karate- und Selbstverteidigungskurse in Stuttgart, Esslingen, Ostfildern und Remseck unter 0711 – 352848 oder klicken Sie hier.